Die Herstellung des kolloidalen Silbers

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Heinrich Rose (1795 - 1863) berichtete 1828 von kolloidalem Silber, nachdem er Phosphorwasserstoff durch eine Lösung von Silbersalzen geleitetet hatte. Michael Faraday (1791 - 1867) beschrieb verschiedene kolloidale Metallsole, darunter auch das kolloidale Silber. Die Herstellung erfolgte zu dieser Zeit chemisch.

Heute bieten sich drei Verfahren zur Herstellung von kolloidalem Silber an:

  • Die mechanisches Zermahlen von Silber:
    Dies geschieht in so genannten Kolloidmühlen. Anschließend wird das feinst zermahlene Silber mit Wasser vermischt.
  • Chemische Verfahren:
    Dabei werden Silbersalze durch geeignete chemische Reaktionen reduziert. Es entsteht elementares feinverteiltes Silber.
  • Das chemische Verfahren und die Anwendung von Kolloidmühlen sind aufwändig und stellen technisch hohe Anforderungen. Diese Verfahren sind der industriellen Herstellung vorbehalten.
  • Mittels elektrischen Stromes (Elektrolytisch):
    Die Herstellung von Kolloidalem Silber mittels Elektrolysegeräten ist bei Anwendern weit verbreitet, da es mit geringem Aufwand sehr gutes und vor allem standardisiertes Silberwasser erzeugt.
    Ausgangsstoffe sind hierbei Reinsilber (Reinheit mindestens 99,99%) und destilliertes Wasser.
    In diesen Generatoren werden 2 Silberelektroden mittels einer ausgeklügelten Regelelektronik unter Strom gesetzt, so dass sich Silberteilchen von der einen Elektrode ablösen und sich im destillierten Wasser verteilen. Diese Teilchen sollten eine Größe von 0,001 bis 0,01 µm aufweisen und bestehen dann aus 5 bis 15 Silberatomen. Die einzelnen positiv geladenen Silberteilchen (Cluster) stoßen sich wegen ihrer elektrischen Ladung untereinander ab und schwimmen somit in der Flüssigkeit.
    Wichtig ist es, bei der Herstellung die gewünschte Konzentration zu erhalten. Die Konzentration von kolloidalem Silber wird in ppm (parts per million) angegeben. Für die medizinische Anwendung wird eine Konzentration von 5ppm bis 50ppm empfohlen. Das Doktor-Klaus® Silberkolloid (www.doktor-klaus.de) besitzt eine Konzentration von 25ppm. Das bedeutet, dass 25 Wirkstoffteile (Silber) auf 1 Million Lösungsstoffanteile (destilliertes Wasser) vorhanden sind oder: 25 Silberanteile auf 1.000.000 Wasseranteile, umgerechnet 25 mg pro Liter.
Qualitätskriterien für Kolloidales Silber:
  • KS ist eine klare oder leicht gelbliche Flüssigkeit ohne Ausflockungen.
  • KS schmeckt leicht metallisch oder geschmacklos.
  • KS darf nicht flockig sein. Ausflockungen deuten auf Zersetzung durch Sonnenlicht und/oder hohe Temperaturen oder Überlagerung hin.
  • Abfüllung in einer dunklen licht hemmenden Flasche (Blauglas bzw. Violettglas gelten als sehr gut geeignet) mit ausreichender Kennzeichnung und Angabe des Haltbarkeitsdatums.
 

 


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